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Regie: Martin Carter |
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Filmbesprechung - Interview
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BRENNPUNKT KINO: Martin, durch Deine Arbeit bei BRENNPUNKT KINO kennst Du die Filmbranche. Da liegt es nahe, sich mal auf den Regiestuhl zu setzen. MARTIN CARTER: Film und Kino war schon immer mehr als ein Hobby für mich. Die Faszination eine Geschichte zu erzählen, die auch andere begeistert ist eine treibende Kraft. Dennoch ohne den Schubser und der Glaube eines anderen Menschen, dass ich das Zeug dazu habe, hätte ich es bis heute nicht probiert. BK: Nachdem Du ein paar Kurzgeschichten verfasst und veröffentlicht hast, hast Du auch das Drehbuch Deines Films geschrieben. MC: Idee und die erste Drehbuchfassung stammen von mir. Zusammen mit Wednesday (Anmerkung der Redaktion: u.a. seine Regieassistenz) habe ich das endgültige Skript verfasst. BK: Hat Dich irgendetwas aus deinem Umfeld oder Leben zur Idee inspiriert? MC: Man greift bei jeder Geschichte auf eigene Erlebnisse und Erfahrungen zurück. Auch bei „… damit zu leben.“ habe ich persönliche Erlebnisse eingebaut. Ich denke gerade diese haben der Story ihre Tiefe verliehen. BK: Dass Du es ernst meinst, hat man auch an der Umsetzung vom Skript zum Film gesehen. Unüblich für einen Kurzfilm. Du machst keine halben Sachen. MC: Das ist richtig. Deshalb habe ich mir eine professionelle Ausrüstung und ein Team, das damit arbeiten kann organisiert. BK: Gleiches gilt für die Kamera. Du hast den Film in High Definition gedreht. MC: Ich wollte keinen typischen Videofilmlook. HD bietet ein unglaublich scharfes und detailreiches Bild. Außerdem ist HD die Zukunft, warum also nicht. BK: Im Film sieht der Zuschauer nur eine Figur. Wie wichtig war die Besetzung dieser Rolle? MC: Sie war der Dreh- und Angelpunkt. Findet man hier nicht den richtigen Darsteller, hätte es keinen Sinn gemacht den Film überhaupt zu drehen. BK: Zum Glück war da aber Gunnar Haberland. MC: Die erste Kritik zum Drehbuch war: „Martin, der einzige, der diese Rolle spielen kann bist Du. Niemand kann sich besser in ihn hineinversetzen.“ Schön und Gut, aber ich bin kein Schauspieler und ich wollte nicht vor die Kamera. BK: Der Film befindet sich derzeit in der Post-Production. MC: Richtig. Wednesday und ich arbeiten fieberhaft daran dem Film seinen Schliff zu geben. BK: Vielen Dank fürs Gespräch. MC: Immer gern. |