Ich und Steven SpielbergMARTIN CARTER ist nicht mein richtiger Name, sondern Sascha Leupold. Das Pseudonym habe ich einst gewählt, weil ich beim schreiben unerkannt bleiben wollte - aber es kommt anders als gedacht. Nun möchte ich mit MARTIN CARTER meine Veröffentlichungen trennen; Martin Carter wird über jeder kreativen Arbeit von mir stehen, alles andere, wie Sachartikel und im BRENNPUNKT KINO Rahmen unter realem Namen.
Ich wurde schon des öfteren gefragt, wie ich auf MARTIN CARTER gekommen bin, einer glaubte ich habe ihn SF-Büchern entnommen , um mit meinen SF-Storys in eine bestimmte Richtung zu weisen - dem ist aber nicht so. (In den Mars Romanen von Edgar Rice Burroughts gibt es einen John Carter.) MARTIN CARTER habe ich vor Jahren von MACGYVER abgeleitet. Aus MacGyver folgte das erste Pseudonym MAC. Leider kann man Geschichten nicht offiziell unter solch Namen veröffentlichen. Während ich an einem Text schrieb kam ich auf den Namen MARTIN CARTER und seitdem benutze ich ihn. MAC blieb ein Spitzname und mein Kürzel.
Geboren wurde ich am 1. Februar 1974 in Hamburg. Aufgewachsen bin ich (bis auf die ersten paar Jahre) in Ahrensburg, das bei Hamburg liegt und wo ich noch heute lebe. Schon von klein an habe ich zuviel Phantasie gehabt, sei es nun im Spielen mit Lego oder Playmobil. Hierbei ist sogar einer meiner ersten Romane entstanden "Das Zauberschwert", vielleicht finde ich die Texte ja mal wieder (wäre bestimmt lustig). Auch wenn das Fach Deutsch nicht gerade meine Stärke war, mußte meine Lehrerin besonders in Aufsätzen des öfteren schreiben: "Besitzt zuviel Phantasie". Einige Jahre später erzählte meiner Mutter der Lehrerin, daß ich inzwischen eine eigene recht erfolgreiche Kinozeitung gegründet und einige Kurzgeschichten veröffentlicht hab - meiner Ex-Lehrerin fiel die Kinnlade runter und ich freute mich darüber.
Ich bei der ENTER THE MATRIX PressepartyZwar habe ich in diesen Jahren hier und da mal Storys geschrieben hab, aber keine von belang. Erst in meiner Ausbildung zum Energieelektroniker begann ich meine Geschichten, die mir schon lange im Kopf herumgeisterten, aufzuschreiben. Das Schreiben half mir den Streß der Ausbildung zu verarbeiten. Neben vielen angefangenen Geschichten entstand auch mein erster Kriminalroman: DIE KRONE DER JUWELEN. Gut, heute weiß ich, das ich ihn noch einmal überarbeiten muß - aber ich bin Stolz darauf ein Buch geschrieben zu haben. Gesamt gesehen hab ich den Willen zu schreiben gehabt, aber mir fehlte noch das Hintergrundwissen, denn zum Schreiben gehört mehr als nur Texte zu verfassen. Glücklicherweise lernte ich Jens Altmann kennen, der meine Wissenslücken schloß. Heute sind Jens und ich immer noch gute Freunde und tauschen oft Informationen und Ideen aus.
In der gleichen Zeit entwickelte ich auch Kontakt zum Bastei Verlag. Ich wollte Romanhefte schreiben. Ich bewarb mich für die Serien DIE UFO AKTEN, VAMPIRA und Jahre später für MADDRAX. Bei DIE UFO AKTEN gefielen Michael Schönenbröcher meine Ideen, doch er sah auch noch meine Unerfahrenheit, des weiteren waren meine Texte noch mit zuviel Schreib- und Gramatikfehlern behaftet. Mein Roman trug den Titel AMOK. Bei Michael möchte ich betonen, das er mir konstruktive Kritiken gab - er schrieb nicht nur "Danke für die Einsendungen. Aber zur Zeit haben wir keinen Bedarf." Sondern auch woran ich noch arbeiten müßte, seine Kritiken hab ich mir zu Herzen genommen. (Danke Mike.) Ehe ich bei VAMPIRA etwas einreichen konnte, wurde die Serie bei Bastei beendet. Dann Jahre später als MADDRAX geboren wurde, gab mir Michael eine neue Chance. Ihm gefielen zwar meine Ideen. Leider wurde dann doch nichts daraus. Dennoch eines Tages ... werde ich mindestens einen MADDRAX Roman schreiben.
Irgendwann (so 1996) gründete ich zusammen mit meinem Kumpel Manfred Glau, dem ich auch viel zu verdanken hab, weil er mich dem Lesen und somit dem Schreiben näher brachte, die Kinozeitung BRENNPUNKT KINO. Noch einige Worte zu Manfred - er ist noch heut der Erste, dem ich meine Storyideen erzähle, weil er weiß, wie er mich wieder auf den Teppich holen kann. Außerdem sind seine Gedanken für mich richtungsweisend, da er oft den Punkt erkennt, von dem der Autor oft abweicht, dies aber nicht tun sollte.
Zurück zu BRENNPUNKT KINO, die Zeitung half mir nicht nur besser zu schreiben, sondern auch mir das Pressewesen im Bereich Kino näherzukommen.
Meine Begeisterung zu schreiben hat besonders meine beiden Schwestern angespornt. Beide schreiben ihre Phantasieabenteuer und es erfreut mich, wieviel Ideen Beide entwickeln. Vielleicht wird daraus ja noch etwas.
Weiteres Hobby neben dem Schreiben und BRENNPUNKT KINO (was alles rund ums Kino einschließt) ist das Sammeln von Filmscores, also der instrumentalen Musik in den Filmen. Die Musik hilft mir sehr meine kreativen Gedanken zu formen.
BRENNPUNKT KINO hat es mir ermöglicht viele Freunde im Filmgeschäft kennenzulernen und so kam es mit dem Puscher von meiner guten Freundin Wednesday, daß ich beschloß selbst einen Film zu drehen. "...damit zu leben." ist zwar nur ein Kurzfilm, doch er mache mir Geschmack auf mehr und so arbeite ich an weiteren Projekten.